Ergebnisse des Forschungsprojektes "Invertebraten im Trinkwasser Probenahme, Analytik und Bewertung"

Die Partner unserer Forschungskooperation freuen sich nach 3-jähriger intensiver Forschungsarbeit Ihnen mit dieser Veröffentlichung ein standardisierbares, praxiserprobtes Verfahren zur Analyse und Bewertung von wirbellosen Tieren in Trinkwasserverteilungs- systemen inklusive der dafür erforderlichen Technik vorstellen zu können.

Die Trinkwasserqualität muss anhand der chemischen, physikalischen, toxikologischen und hygienischen Parameter überwacht und bewertet werden. Zunehmende Bedeutung erlangt als weiterer Bewertungsansatz die biologische Trinkwasserqualität, denn organische partikuläre Ablagerungen im Rohrnetz können zur Besiedelung von Trinkwassernetzen durch wirbellose Tiere, den Invertebraten, führen. Seit Ende der 90er Jahre werden z. B. verstärkt Wasserasseln (Asellus aquaticus) in Anlagen der Trinkwasserverteilung festgestellt, und neben Wasserasseln treten weitere, zumeist mikroskopisch kleine wirbellose Tiere im Rohrnetz auf, u.a. Kleinkrebse, wurmartige Tiere und Schalenamöben). Zur qualitativen und quantitativen Erfassung der tierischen Organismen in Trinkwasserversorgungsanlagen existieren bislang weder standardisierte Methoden noch einfache, praktikable Verfahren. Im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes der TU Berlin, der TU Dresden den Firmen Aqualytis und Scheideler Verfahrenstechnik GmbH wurde ein Probenahme- und Messsystem entwickelt, das es erlaubt, Wasserasseln, deren Kot und andere Invertebraten schonend und quantitativ bei einer Beprobung am Hydranten abzutrennen. Die Erfassung, Analyse und Bewertung der Invertebraten in Systemen der Trinkwasserverteilung wurde weiterentwickelt und das Auftreten von Invertebraten wurde durch einen Multimetrischen Bewertungsindex qualitativ und quantitativ bewertet.

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