Information statt Emotion: Es ist unser Anliegen, die Problematik von möglichen Inverte- braten-Vorkommen in den Trinkwasser-Verteilungssystemen, lösungsorientiert zu diskutieren und in erster Linie zu informieren. Wir verstehen uns als Partner der Wasserversorger mit dem gemeinsamen Ziel, das Vorkommen dieser Fremdorganismen zu erfassen, zu regulieren bzw. einzudämmen.
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Invertebraten – neue Lösungen für ein altes Problem

Invertebraten im Trinkwasser – das Thema hat bereits in den 1960er Jahren Einzug in die Fachliteratur und Presse gehalten und ist aktueller denn je. Invertebraten – das sind Kleinstlebewesen, wie z.B. Würmer, Rädertierchen oder Krebstiere. Größere Vertreter der Invertebraten sind z.B. Wasserasseln, Nematoden oder Oligochaeten.

Bei Wasserversorgern wie auch bei den Verbrauchern besteht gleichermaßen eine sehr geringe Toleranz: Invertebraten sind unerwünscht.

Die Qualitätsanforderungen an Trinkwasser sind in Deutschland, wie auch in der Europäischen Union (EU), sehr hoch. Gesetze und Verordnungen zur Sicherung und Überwachung der Qualität des Trinkwassers „regeln“ eindeutig das Vorkommen von Kleintieren im Trinkwasser und lassen den Wasserversorgern „eigentlich“ keinen Ermessensspielraum bei der Bewertung. Auch die Erklärung der WHO (World Health Organization) lässt den Wasserversorgern keinen Ermessensspielraum: „das Vorkommen von Tieren im Trinkwasser … sollte kontrolliert werden“.

Auch wenn die tierischen Rohrnetzbewohner keine unmittelbaren Krankheitserreger für den Menschen  darstellen, so ist das massenhafte Auftreten von Invertebraten im Trinkwasser aus hygienischer und aus ästhetischer Sicht nicht zu akzeptieren.

Ihre Anzahl ist so gering wie möglich zu halten – denn, je höher ihre Besiedlungsdichte, desto höher ist das Verkeimungsptenzial.

Invertebraten sind in vielen Wasserversorgungssystemen vorhanden. Wir betrachten das Vorkommen nicht als Problem, mit dem Panik und Handlungsaktionismus ausgelöst werden soll. Als Wasser-Profis ist es für uns selbstverständlich, Wasserversorger in einem kontrollierten Umgang mit Invertebraten im Bereich der Rohrnetzpflege und der Wasseraufbereitung zu unterstützen.
 
Dabei stehen uns diverse Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Risikobeurteilung und Präventionsmaßnahmen: Vorsorgliche Überprüfungen informieren den Wasserversorger frühzeitig über den Zustand seiner Leitungssysteme, bevor es durch unkontrollierte Vermehrung und Eskalation der Besiedlungsdichte zu einem öffentlichen Problem werden kann.
  • Patentierte Wasserverfahrenstechniken: Das CO2 Spülverfahren ermöglicht die wirksame Austragung von Invertebraten.
  • Neue Bewertungsmethoden: Sie liefern treffende Aussagen zur Besiedlungsdichte von Invertebraten im Hinblick auf Qualität und Quantität.

Solche qualitätssicherenden Aktivitäten werden in der Öffentlichkeit positiv bewertet, weil sie den Wasserversorger als professionell und kundenorientiert profilieren. Der Kunde hat im Hinblick auf die Trinkwasserqualität ein „gutes Gefühl“. Bei diesen Maßnahmen wollen wir als Spezialisten der Verfahrenstechnik die Wasserversorgungswirtschaft mit fachlichem Know-how, neuen Lösungen und zielorientierten Forschungsprojekten engagiert unterstützen.

Wir verstehen uns als Partner der Wasserversorger und stehen Ihnen im Hinblick auf die Invertebraten-Thematik im Trinkwasser beratend und ausführend zur Seite. Gerne erarbeiten wir in Kooperation mit AquaLytis und der TU Berlin maßgeschneiderte Lösungskonzepte zur Einhaltung der biologischen Trinkwasserqualität. Die  effektive Ausleitung von Invertebraten mit patentierten Verfahren und die Begleitung durch unser Kompetenzteam sind jederzeit möglich.

Die Bearbeitung durch uns und unsere Partner erfolgt absolut diskret.

Sprechen Sie uns an!



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