3R | Dezember 2010
Vorkommen und Bedeutung von Kleintieren in Trinkwasser-Verteilungssystemen
Von Günter Gunkel, Ute Michels, Michael Scheideler und Klaus Ripl
Wasserasseln (Asellus aquaticus) und weitere Kleintiere (Invertebraten) sind in Trinkwasser-Verteilungssystemen ein seit langem bekanntes Problem, ohne dass es bislang gelungen ist, wirksame und erfolgreiche Maßnahmen zu deren Bekämpfung zu entwickeln. Für Wasserasseln stellt das Rohrnetz einen Ersatzlebensraum dar, in dem sie sich vom Biofilm und von organischen Ablagerungen, dem Mulm, ernähren ...
| "Vorkommen und Bedeutung von Kleintieren in Trinkwasser-Verteilungssystemen" |
gwf-Wasser | Abwasser - Februar 2010
Neue Behandlungstechnologie für Trinkwasserverteilungssysteme bei Besiedlung mit Invertebraten, insbesondere Wasserasseln
Dipl. Ing. Michael Scheideler, FA. Scheideler Verfahrenstechnik & Dr. Günter Gunkel, Technische Universität Berlin
Ein wirksames Verfahren zur Behandlung von Trinkwasserverteilungsanlagen bei Besiedlung mit Wasserasseln war Ziel eines mehrjährigen Forschungs-vorhabens der Technischen Universität Berlin und der Firma Scheideler Verfahrenstechnik, das mit Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums (ProInno Programm) durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen wurde. ...
| Forschungsbericht „Neue Behandlungstechnologie bei Besiedlung mit Invertebraten“ |
Süddeutsche Zeitung vom 08.07.2009
Wenn Assel-Kadaver aus dem Hahn sprudeln
Was wie Rost in der Leitung aussieht, sind oft Kot und Kadaver von Asseln. Wasserwerke wissen das, reden aber nicht gern darüber. Aus guten Gründen. Von R. Lücke
Nur selten erzeugt das Problem Schlagzeilen. Doch im brandenburgischen Brieselang war es in diesem Frühjahr so. (weiterlesen)
Märkische Allgemeine Zeitung vom 08.04.2009
In Brieselang werden Rohre gespült – Kohlendioxid-Methode erstmals großflächig im Einsatz
TRINKWASSER: Betäubte Asseln lassen los
BRIESELANG - Das Wasser flitzt durch die Rohre und wird in einen großen Kessel gespült. Das ist der Filter – feste Reste bleiben dort hängen. Auch die ein oder andere Wasserassel ist zu erkennen.
Märkische Allgemeine Zeitung vom 11.08.2009
Königs-Wusterhausener Labor löste Brieselanger Assel-Problem
Da war der Wurm drin
BRIESELANG/KÖNIGS WUSTERHAUSEN - "Unsere Verwaltung ist fast zum internationalen Pressezentrum geworden. Die Süddeutsche Zeitung war ebenso hier wie der Sender BBC", scherzte der Bürgermeister der Gemeinde Brieselang, Wilhelm Garn. Er kann wieder lachen. Vorbei sind die Monate, in denen die 11000-Einwohner-Gemeinde im Havelland nicht mehr aus den Schlagzeilen kam.
Märkische Allgemeine Zeitung vom 12.06.2009
In Brieselang werden Rohre gespült – Kohlendioxid-Methode erstmals großflächig im Einsatz
Schon jede Menge ASSELN entsorgt
Von Jens Wegener
HAVELLAND Besonders die Brieselanger wird freuen, was Vorsteher Thomas Seelbinder am Mittwochabend in der Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserverbandes Havelland (WAH) in Nauen verkündete: "Die CO2 -Spülungen sind ein voller Erfolg. Es wurden schon jede Menge ASSELN entsorgt."